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La Copine xx

Geb. 1997, von Dashing Blade xx, aus der La Joie xx (Acatenango xx - Exbury - Neckar), dunkelbraune Stute



Diese besonders typvolle Stute mit viel Ausdruck und trockenem, edlen Kopf wechselte 2005 in den Besitz der Familie Neumann-Ullrich, nachdem sie sich bei ihren Vorbesitzern, der Familie Kollinsky bereits in der Vollblutzucht bewährt hatte.

2006 wurde die Stute vom NÖ Zuchtverband bei der Stutenkörung in St. Pölten mit der Note 7,51 (Trab: 8,0!) ins Stutbuch aufgenommen. 2006 führt La Copine xx ein Hengstfohlen von Winwood xx bei Fuß. Wir erwarten 2007 gespannt ihr erstes Fohlen vom Warmbluthengst Alassio's Boy.

La Copine xx ist eine Tochter des höchst erfolgreich in der Vollblut- und auch in der Reitpferdezucht eingesetzten Dashing Blade xx. Er verbringt seinen Lebensabend im Gestüt Etzean im Odenwald nahe von Frankfurt. Auf der Rennbahn faszinierte er durch seinen unglaublichen Kampfgeist, denn besonders im Finish gab er immer sein letztes. Das sollte er auch seinen Kindern vererben: Insgesamt 9.600.000 Euro liefen Dashing Blade xx-Nachkommen bis 2004 ein, 806 Mal erreichten sie als Erste das Ziel.

Der Hengst bewegt sich leichtfüßig und taktsicher im Trab, mit gutem Schub aus der Hinterhand und weit ausgreifendem Vorderbein, wie man es bei einem Vollblüter nicht allzu häufig sieht. Sein Sohn Zöllner xx einer von fünf gekörten Söhnen in der Warmblutzucht - hat die selbe Abstammung wie La Copine xx: auch er geht mütterlicherseits auf Acatenango xx zurück. Mit schöner Reitpferdehalsung, sehr guter Sattellage und Oberlinie entspricht Zöllner xx, bei korrektem Fundament und erstklassigem Hinterbein, allen Erwartungen. Er wird als leistungsstarker Vollblüter mit exzellenter Dressurveranlagung beschrieben. Der Muttervater Acatenango ist ein Sohn des weltberühmten Surumu xx. Der 1982 geborene Fuchshengst war Sieger in sieben Gruppe 1-Rennen, unter anderem im Deutschen Derby. Drei Mal wurde er mit dem Titel "Galopper des Jahres" ausgezeichnet.

"Ein Tropfen Blut tut immer gut!" Am Zuchthof Neumann-Ullrich wird die Meinung, dass moderne Sportpferde auch heute noch Edelblut brauchen, glühend vertreten. Deshalb wagte man sich an das "Experiment", zwei reine Vollblutstuten in die Warmblutzucht einzuführen. Die drahtigen Blüter geben ja schon seit Jahrhunderten Adel und Härte in der Warmblutzucht weiter. Auch der Zuchtexperte Claus Schridde vertritt die Ansicht: "Es muß wieder Blut rein - sonst wird der Warm- zum Kaltblüter!"

Adel, Ausdruck, Härte, Nerv und Galoppiervermögen aber auch die Schönheit des englischen Vollblüters erwarten sich die Warmblutzüchter aus der Einkreuzung. Auch Susanne Rimkus, Leiterin des Landgestüts in Warendorf weiß, dass bei allen hocherfolgreichen Sportpferden spätestens in der vierten Generation wieder ein Vollblüter kommt. Auch dem Holsteiner Zuchtleiter Dr. Nissen ist die Wichtigkeit von Vollblütern in seinem Zuchtgebiet bewusst: "Das typvolle Pferd bekommt man eben nur über Vollblüter - und neue Linien in der Zucht gelingen am besten über Fremdblut, also Vollblut."

2007 schenkte sie uns aus einer Anpaarung mit Alassio's Boy den wunderbaren Adriano, der mit der Goldprämie bedacht wurde und auf der Fohlenauktion in Landshut einen neuen stolzen Besitzer gefunden hat.

Klicken Sie hier um das Pedigree von La Copine xx zu sehen.
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